Valeria Vereinigung

für die Erforschung seltener Krankheiten

Wir sind momentan daran Gelder zu sammeln, um ein Team von Wissenschaftlern zusammenzustellen, welches das KCNT1 Problem lösen kann. Unser Interesse ist es nicht oder sicherlich nicht vordergründig, ein Pharmaunternehmen zu gründen und die angewendete Technologie zu patentieren. Unsere intensiven Abklärungen haben ergeben, dass KCNT1 heilbar ist und das wollen wir der Pharamindustrie aufzeigen, damit diese danach Investitionen tätigt, um eine Marktzulassung für die Behandlung des KCNT1 Gens zu erlangen, obwohl es sich um eine derart seltene Erkrankung handelt.


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Lösungsmölichkeiten


1. Ansätze für kleine Moleküle

Dr. David Bearden vom Children’s Hospital of Philadelphia hat im Jahr 2014 ein Kind mit Chinidin (einem Kaliumkanalblocker – ursprünglich ein Herzmedikament) behandelt. Er hat beschrieben, dass das Kind danach lachen und sogar laufen konnte.

 

Kaliumkanalblocker (wie der Name schon sagt) scheinen deshalb eine Möglichkeit zu sein, dass Durchströmen von zu viel Kalium in den Kaliumkanälen zu verhindern, resp. einzudämmen und die Krämpfe zu reduzieren und so eine Entwicklung zu ermöglichen.

 

Chinidin hilft leider bei Valeria und den meisten anderen bekannten Erkrankten nicht.  Es würden andere Kaliumkanalblocker in Frage kommen. In der Literatur wird umschrieben, dass Clofilium und Bepridil in in vitro studies Wirkung gezeigt haben und die Kanäle blockieren.

 

Bei Clofilium weiss man nicht, wie es auf den menschlichen Organismus wirkt, da es noch nie in einem zugelassenen Medikament als Wirkstoff eingesetzt wurde.

 

Bei Bepridil hingegen schon. Es gab bis in den 90er Jahren ein Medikament unter dem Tradename Vascor von Johnson&Johnson.

Die meisten Neurologen gehen leider davon aus, dass das Molekül (Bepridil) nicht geeignet ist die Blut-Hirnschranke zu durchbrechen und deshalb im Gehirn keine Wirkung auf die KCNT1 Kanäle entfalten kann.

 

Unsere Abklärungen haben jedoch ergeben, dass es weitere Ansätze gibt, denen man nachgehen sollte:

 

a. Die unmittelbarste Möglichkeit, aber immer noch experimentell, wäre es, unter sehr kontrollierten Bedingungen einen Kliniker zu finden, der bereit wäre erprobte Moleküle wie Bepridil oder Clofilium zu versuchen.

 

b. Sowohl Chinidin als auch Bepridil waren ursprünglich nicht zur selektiven Hemmung von KCNT1 und sicherlich nicht für die  krankheitsverursachende Mutationen konzipiert. Sie waren auch nicht optimiert, um die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und effizient auf das Gehirn zuzugreifen. Eine langfristige Strategie wäre daher die Entwicklung einer neuen Kleinmolekül-Therapie, die auf dem mutierten KCNT1-Kanal arbeitet und die Blut-Hirn-Schranke überwindet. 

Es gibt Pharmaunternehmen, die auf diesem Gebiet am KCNT1-Gen geforscht haben und auch fündig wurden bezüglich in Frage kommenden Molekülen. Leider wurde diese Forschung nicht zu Ende gebracht, weil es einen Strategiewechsel gab und wohl wieder einmal lukrativere Therapien den Vorzug bekamen. 

 

 

2. Antisense (ASO) Ansätze

a. Ionis Pharmaceuticals hat eine Reihe erfolgreicher Therapien entwickelt, bei denen ein DNA-ähnliches Molekül verwendet wird, das eine mRNA erkennt und ihre Funktion oder Expression moduliert. Das jüngste Beispiel ist Spinraza, das zur Behandlung von Kindern mit spinaler Muskelatrophie eingesetzt wird. Dies ist auch eine Erkrankung des Gehirns und die ASO wird direkt ins Gehirn abgegeben. 

 

b. Während Ionis eindeutig führend bei ASO-Therapien ist, gibt es auch andere kleine Biotechs mit ähnlichen Strategien wie Wave Life Sciences, die sich ebenfalls auf seltene Hirnerkrankungen konzentrieren. Es gibt eine Firma in den Niederlanden (ProQr), die diese Art von Molekülen auch als Therapie bei seltenen Krankheiten verwendet, die von einem Vater eines Kindes mit Mukoviszidose begründet wurde.

 

 

3. Gentherapie mit RNAi

a. Ähnlich wie bei ASO können Sie auch die Expression des mutierten Gens durch RNAi (RNA-Interferenz) inhibieren. Dies wird typischerweise unter Verwendung von viralen Vektoren wie AAV und Lentivirus durchgeführt. Firmen, die sich auf die Verwendung von Gentherapie im Gehirn unter Verwendung von AAV-Vektoren konzentrieren, sind u.a. Avexis/Novaritx (mit dem zusätzlichen Vorteil, dass die Avexis AAV-Technologie es ermöglicht, das Virus im Blut zu dosieren, da es ins Gehirn gelangen und direkte Injektionen vermeiden kann in das Gehirn).

 

b. Es werden wohl wieder einige Jahre vergehen, bis die Entwicklung dieser RNAi-Vektoren soweit sein wird, aber ähnlich wie bei der ASO-Strategie deutet der milde Phänotyp des Maus-KCNT1-Knock-out auf ein therapeutisches Fenster hin.



Erfolgsgeschichte

Nachdem wir das Spital mit Valeria im April 2018 verlassen haben und die Ärzte uns gesagt hatten, dass es keine Therapie für diesen seltenen Gendefekt gibt, haben wir nicht aufgegeben. Wir stehen mit drei Biotechfirmen, einem Labor, zwei Apothekern, mehreren betroffenen Familien in Kontakt und haben jeden Tag Hoffnung, dass wir diese Kaliumkanalerkrankung heilen können. Zudem haben wir einen anerkannten Neuropädiater vor Ort, der uns in unseren Bestrebungen, Valeria ein besseres Leben zu ermöglichen, unterstützt.

2 Millionen +

brauchen wir für die Finanzierung der Entwicklung einer Therapieform, um aufzuzeigen, dass wir KCNT1 heilen können.

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